Entdecken Sie die Saarschleife 2

Entdecken Sie die Saarschleife
Tief im Tal verkehrt die Fähre "Welles", die einzige im Saarland und auf der Saar.

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Saarschleife mit dem Bike

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Traumschleife Saarschleife Tafeltour

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16km / Mittelschwer / 5-6 Std. / 68 Pkt.

Traumschleife Wehinger Viezpfad

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14km / Mittelschwer / 4 Std. / 53 Pkt.

Abteipark in Mettlach

Schinkelbrunnen
Schinkelbrunnen

Ortsteile der Gemeinde Mettlach

Ortsteil Einwohner Fläche
Bethingen 236 1,77 qkm
Dreisbach  173 1,52 qkm
Faha 361 8,06 qkm
Mettlach 3108 9,54 qkm
Nohn 713 5,99 qkm
Orscholz 3602 10,74 qkm
Saarhölzbach 1639 13,12 qkm
Tünsdorf 880 5,37 qkm
Wehingen 473 5,05 qkm
Weiten 1158 16,94 qkm
Bethingen

Bethingen hat ca. 240 Einwohner und liegt 220 - 311 m über dem Meeresspiegel. Bethingen ist vermutlich seit 500 v.Chr. besiedelt. Seine erstmalige urkundliche Erwähnung findet es in der Schenkungsukunde der Markgräfin Jutha von Lothringen aus dem Jahre 1030. Von 1330 bis 1920 war Bethingen Wallfahrtsort. Pilger erbaten von der H. Odilia Hilfe bei Augenleiden. Ein Römerstein bei der Kapelle erinnert heute an die geschichtliche Vergangenheit Bethingens. Aussicht auf Bethingen und die umliegende Landschaft hat man vom Odilenkreuz auf der Bauschheck und vom Parkplatz beim Friedhof.

Dreisbach

Dreisbach hat ca. 180 Einwohner und liegt 167 - 300 m über dem Meeresspiegel. Dreisbach wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. Der Name ist von dem durch den Ort fließenden Bach abgeleitet. In seinem Oberlauf bis zur Salzmühle heißt er zwar Salzbach, aus dem gotischen stammt jedoch die namengebende Bezeichnung für das Relief des Baches. Drinsan (= fallen oder herabstürzen), Dreis oder Dreisbach sind Bezeichnungen für das starke Gefälle des Baches. In der neuen Kapelle des Ortes kann man die Nikolausstatue sehen. Eine zweite Nikolauskapelle befindet sich mitten in der Saarschleife in einer Ufernische und ist dort nur vom Schiff aus zu sehen. Der heilige Nikolaus gilt als Schutzpatron der Schiffer.

Faha

Faha hat ca. 360 Einwohner und liegt 261 - 406 m über dem Meeresspiegel. Faha erscheint 749 als "Faho in paga bedinse" in der Schenkungsurkunde des Bischofs von Metz. Im 13. Jahrhundert lebten hier die Ritter von Vah. Der Ort gehörte viele Jahrhunderte zu Kurtrier und wurde 1856 Pfarrort.

Faha ist eine intakte Siedlung, die ihren bäuerlichen Charakter bis auf den heutigen Tag beibehalten hat. In Faha sind viele alte Wegekreuze erhalten geblieben, die nach mühevoller Renovierung wieder an ihren angestammten Plätzen stehen. Haselmühle und Unterste Stegmühle, Bauwerke aus der Zeit als die Wasserkraft der Leuk noch vielen Mühlenbetrieben diente, sind weitere Sehenswürdigkeiten im Leukbachtal. Die beste Aussicht auf den Ort hat man vom Plateau des Altenberges.

Mettlach

Mettlach, mit ca. 3.100 Einwohnern größter Ortsteil der Gemeinde, liegt 159 - 388 m über dem Meeresspiegel. Mettlach verdankt seine Entstehung um das Jahr 675 dem fränkischen Großen Liutwin.Zunächst hatte er eine dem Hl. Dionysius geweihte Kirche als Mittelpunkt einer vorübergehenden Großpfarrei Mettlach erbaut. Anschließend folgte der Bau zweier weiterer Gotteshäuser als Mittelpunkt eines Klosters. In einer besonderen Blütezeit ab Mitte des zehnten Jahrhunderts entstand unter anderem eine weithin bekannte Klosterschule. Der nahegelegene Bergrücken von Montclair mit den Ruinen der 1017 zerstörten Burg Skiva wurde in der zweiten Hälfte des zwölften Jahrhunders Sitz der Vögte über Merzig-Saargau (und damit auch des Klosters Mettlach). Die Burganlage hatte eine Ausdehnung von ca. 850 m (1351 durch Erzbischof Baldium erobert und zerstört).

Nach Jahrhunderten des Niederganges und immer wiederkehrender Kriegswirren ließ Abt Ferdinand de Koeler (1691-1734) durch den sächsischen Baumeister Christian Kretzschmar die Barockabtei (1727-1771) mit einer Frontlänge von 112 m erbauen, welche heute infolge der 1802 erfolgten Säkularisierung Sitz des weltbekannten Keramikunternehmens Villeroy & Boch ist.

Mettlach kann aufgrund dieser geschichtlichen Vergangenheit mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwarten: Alter Turm (Oktogon vom Ende des 10. Jahrhunderts, Umbau im 13. Jahrhundert; bis 1794 Grabkirche Liutwins); Burgruine (Neu-) Montclair (1436-1439); Alte Abtei = Barockbau der ehemaligen Benediktinerabtei (1727-1771); Keramikmuseum im Schloß Ziegelberg (1879); Pfarrkirche St. Lutwinus (1899-1902; mit sehr seltener Altarmensa, ca. 10. Jahrhundert; kostbares Kreuzreliquiar, Trier um 1230; reiche Mosaikausstattung); Park mit dendrologischen Kostbarkeiten; Ausstellung Keravision der Fa. Villeroy & Boch in der alten Abtei. Aussichtpunkte sind die hohen Felsen in der Keuchinger Schweiz, der Blick vom Herrgottstein in das Saartal sowie die Aussichtsplattform an der L 176, von wo man auf Mettlach sehen kann.

Nohn

Nohn hat 713 Einwohner und liegt 167 - 352 m über dem Meeresspiegel. Der Name des Ortsteiles Nohn ist Lateinischen Ursprungs: "ad novum lapidum " (Markierung auf der alten Römerstraße Metz-Mainz und Metz-Trier). Die Vermutung, daß Nohn auf eine Römergründung zurückgeht, liegt nahe. Im Mittelalter war Nohn lothringisches, von 1766 bis 1814 französisches Territorium, danach preußische Domäne.

Heute ist Nohn eine bevorzugte Wohngemeinde. Besonderes sehenswert sind der Rammelfels und Haus Schleif. Wunderbare Aussicht hat man neben dem bereits erwähnten Rammelfels auch vom Schleifsteinskopf (Blick auf die Saarschleife) und vom Hummerscheid.

Orscholz

Orscholz hat 3.602 Einwohner und liegt 167 - 425 m über dem Meeresspiegel.Orscholz wurde vermutlich in der Zeit vor Karl dem Großen gegründet. Herrschaftsrechte übte Erzbischof Ratbold von Trier aus. Graf Johann von Saarbrücken war mit Orscholz belehnt. Von 1500 bis 1766 war der Ort im Besitz der Herren von Meinsburg. Danach gehörte er bis zum Wiener Friede zu Frankreich. Nach dem Zusammenbruch des napoleonischen Reiches wurde Orscholz an Preußen abgetreten.

Der Ortsname leitet sich von dem in Orscholz gelegenen Orkelsfelsen ab. Der international bekannte Aussichspunkt "Cloef" mit Blick auf die herrliche Naturlandschaft der großen Saarschleife ist ein beliebtes Ausflugsziel und verspricht eine bleibende Erinnerung an Orscholz.

Saarhölzbach

Saarhölzbach hat ca. 1.600 Einwohner und liegt 154 - 510 m über dem Meeresspiegel. Der Ort wird zum ersten Mal im Kapitulare Karls des Großen im Jahre 802 als Hülzbach genannt. 1250 schrieb man Saarhulzbach und seit 1665 findet man den Namen Saarhölzbach in Schriftstücken und Büchern. Zahlreiche Funde zeugen von einer frühen römischen und fränkischen Besiedlung. Nach dem 30-jährigen Krieg lebten in Saarhölzbach noch 8 Familien. Am 13. August 1846 wurde Saarhölzbach durch eine Feuersbrunst weitgehend zerstört. In seiner wechselvollen Geschichte war Saarhölzbach dreimal Zollgrenzstation (1778, 1914, 1945). Über Jahrhunderte war Saarhölzbach eines der größten Forsthuberdörfer unserer Gegend.

Ansehen sollten Sie sich neben der wechselvollen romantischen Naturlandschaft die wertvolle handgeschnitzte Kanzel in der Kirche und den Grenzstein im Pfarrgarten, der aus kurfürstlich trierischer Zeit (1779) stammt. Aussichtspunkte sind der Vogelfelsen, der Teufelsschornstein, die Kreuzkupp und das Kriegerdenkmal.

Tünsdorf

Tünsdorf hat 880 Einwohner und liegt 250 - 442 m über dem Meeresspiegel. Tünsdorf ist eine der ältesten christlichen Gemeinden auf dem Saargau und ist wahrscheinlich aus einer Römersiedlung hervorgegangen.

An Sehenswürdigkeiten hat Tünsdorf zwei aus dem 17. Jahrhundert stammende Kapellen, ein ehemaliges barockes Kloster und eine Lourdes-Grotte auf dem Kewelsberg zu bieten. Der Kewelsberg ist ein Aussichtspunkt, der den Besucher bei schönem Wetter eine bemerkenswerte Fernsicht bietet.

Wehingen

Wehingen hat 473 Einwohner und liegt 250 - 430 m über dem Meeresspiegel. Römern und romanisierten Kelten verdankt Wehingen sein Entstehen vor rund 1800 Jahren. Diese Römersiedlungen wurden von Hunnenkönig Attila im Jahre 451 restlos zerstört. Danach blieb die Gegend unbesiedelt, bis um das Jahr 500 die Saargegend den Franken als Siedlungsland zufiel.

Die fränkische Vergangenheit Wehingens wird durch die Entdeckung eines römischen Grabmales, in dem eine fränkische Kriegsbestattung vollzogen worden ist, bestätigt. Urkundlich wird Wehingen erstmals in der Schenkungsurkunde der Markgräfin Jutha von Lothringen erwähnt. Eine Kapelle, die im Jahre 1773 errichten worden ist, kann im Ort besichtigt werden. Ein Altarstein aus dem Jahre 1707 deutet darauf hin, daß Wehingen auch schon zu diesem Zeitpunkt eine eigene Kirche besaß . Vom nahegelegenen Kewelsberg kann der Wanderer die Aussicht auf den Saargau bewundern.

Weiten

Weiten hat ca. 1.150 Einwohner und liegt 302 - 451 m über dem Meeresspiegel. Weiten ist der älteste Ort des Kreises Merzig-Wadern. Seine erste urkundliche Erwähnung fand Weiten als "villa fidinis" im Testament des Adalgisel Grimo aus dem Jahre 634. Bei diesem Testament handelt es sich um die älteste erhaltene Urkunde des Rheinlandes. Weiten ist mit 1.679 ha der flächenmäßig größte Ortsteil der Gemeinde und besitzt mit dem Langensteinchen (451 m) die höchste Erhebung im Saarland links der Saar.

Bis zum Jahre 1814 gehörte Weiten jahrhundertelang zum Herzogtum Lothringen. Aus dieser Zeit ist der sogenannte "Hans", ein Pranger des ehemaligen Hochgerichtes Weiten, erhalten geblieben. Weitere historische Funde: "villa rustica" aus der Römerzeit, ein römisches Plattengrab, bleierne Röhren einer Wasserversorgung und eine gallische Münze. Eine wunderbare Aussicht auf das Saartal kann der Wanderer vom Teufelsschornstein genießen.